Lerne das Team kennen - Aggela Mourgela

Im heutigen Blog stellen wir eines der wichtigsten Mitglieder unseres Teams bei RoEx ins Rampenlicht: Aggela Mourgela. Als Research Engineer, die im Februar 2023 zu uns gekommen ist, ist Aggela tief in unsere KI-Mixing- und -Mastering-Projekte eingebunden und verschiebt jeden Tag die Grenzen der Audioproduktion. Ihr Weg vom Sound Engineering bis an die Spitze der KI im Audiobereich bietet einen spannenden Einblick in dieses innovative Feld. In unserem Gespräch teilt sie ihre Erfahrungen, spricht über die neuesten Trends im KI-Mixing und -Mastering, berichtet von den spannenden Projekten, an denen sie gearbeitet hat, und gibt Ratschläge für alle, die in diesen transformativen Bereich einsteigen möchten. Tauchen wir mit Aggela in die Welt von KI und Audio ein und entdecken wir, was ihre Arbeit so überzeugend macht.


F: Wie sind Sie ursprünglich in den Bereich KI-Mixing und -Mastering eingestiegen?


A: Meine beruflichen Wurzeln liegen fest im Sound Engineering, dennoch war ich schon immer von den sich entwickelnden Trends in der Audiotechnologie fasziniert. Diese Faszination führte dazu, dass ich einen PhD in Informatik absolvierte, der sich auf automatisiertes Mixing bei Hörverlust spezialisierte – ein Weg, der mir das weitreichende Potenzial von KI in der Audiotechnologie eröffnete. Diese neue Perspektive in Verbindung mit meiner anfänglichen Expertise hat es mir ermöglicht, in Bereichen aufkommender Technologien wie KI-Mixing und -Mastering zu glänzen – einem Grundpfeiler unserer Arbeit hier bei RoEx.


F. Wie integrieren Sie KI-Mixing und -Mastering in Ihren Forschungsansatz bei RoEx?


A: Während ich mich durch die Forschungslandschaft bei RoEx bewege, jongliere ich ständig mit zwei Rollen – der gewissenhaften Forscherin und der erfahrenen Audioingenieurin. Dadurch kann ich die traditionelle Kunstfertigkeit in unserer Branche würdigen und gleichzeitig innovative Lösungen verfolgen. Mein Hauptfokus liegt darauf, die Kraft der KI zu nutzen, um bahnbrechende Werkzeuge für die Musikproduktion zu entwickeln. Es geht darum, Altes und Neues zu verbinden – das Wesen der Musik zu bewahren und zugleich ihre Zukunft mit KI-Mixing und -Mastering zu gestalten, um so eine breitere Gemeinschaft von Musikschaffenden zu befähigen.


F: Welcher aufkommende Trend im Bereich KI und Audio begeistert Sie derzeit am meisten?


A: Einer der faszinierendsten Trends, die ich in der KI-Mixing- und -Mastering-Landschaft beobachte, ist die zunehmende Nutzung fortschrittlicher Natural-Language-Processing-Modelle wie Chat GPT in Audioproduktions-Tools. Ich sehe an dieser Schnittstelle enormes Potenzial für Kreativität und Innovation, und es ist ein Bereich, den ich mit großer Begeisterung eingehend erforsche. Bei RoEx sind wir besonders fasziniert vom Aufkommen generativer KI in unserem Feld – ein Trend, den wir aktiv beobachten und den wir in unsere Workflows integrieren möchten.


F: Was waren die spannendsten Projekte, an denen Sie im Bereich KI-Mixing und -Mastering gearbeitet haben, entweder bei RoEx oder während Ihrer Forschung?


A: Meine Forschung während meines PhD, die sich auf die menschliche Klangwahrnehmung und Audio-Barrierefreiheit konzentrierte, war eine der herausforderndsten und zugleich lohnendsten Erfahrungen. Sie hat mir tiefe Einblicke in die individuellen Nuancen des Hörens und der Psychoakustik gegeben. Diese Erkenntnisse haben meinen Ansatz bei KI-Mixing- und -Mastering-Projekten maßgeblich geprägt.
Ebenso aufregend war die kürzliche Entwicklung von Mix Check Studio hier bei RoEx. Dieses Projekt ermöglichte es mir, meine Fähigkeiten als Sound Engineer in das Design und die Entwicklung eines Tools einzubringen, das inzwischen von einem breiten Publikum genutzt und geschätzt wird, um ihre Mixe zu verfeinern (zum Zeitpunkt der Veröffentlichung 60k+ diagnostizierte Mixes/Masters). Diese Erfahrung war ein Beleg für das transformative Potenzial von KI bei der Verbesserung des Audioerlebnisses.


F: Welchen Rat würden Sie Menschen geben, die in die Welt des KI-Mixing und -Mastering einsteigen möchten?


A: Als sich weiterentwickelndes und spannendes Feld ist KI-Mixing und -Mastering voller wegweisender Entwicklungen, an denen Sie teilhaben könnten. Unkonventionelles Denken zu fördern und einen offenen Geist zu bewahren, ist entscheidend. Ich würde jedoch allen Neueinsteiger:innen in diesem Bereich dringend raten, das menschliche Wesen, das unserer Branche innewohnt, nicht zu übersehen. Denken Sie daran, den künstlerischen Wert und die emotionale Resonanz von Musik und Klang zu schätzen. Streben Sie stets danach, durch Ihre Arbeit in KI und Audio kreative Prozesse zu verbessern und zu erleichtern, indem Sie technologischen Fortschritt mit den grundlegenden menschlichen Elementen der Musik in Balance halten.
Mix Check Studio


F: Was macht die Arbeit an KI-Mixing und -Mastering bei RoEx so lohnend?

A: Der beste Teil der Arbeit bei RoEx ist ohne Zweifel das Team und die Kultur, die wir aufgebaut haben. Unsere gemeinsamen Ziele und unsere immense Leidenschaft für Musik und KI-gestützte Lösungen schaffen ein wirklich erfüllendes Arbeitsumfeld. Teil dieses lebendigen, begeisterten Teams zu sein, fördert eine Atmosphäre voller Kreativität. Unsere Kultur steht für offene Kommunikation und ein starkes Gefühl der Kameradschaft, was den Prozess, sich in KI-Mixing- und -Mastering-Projekte zu vertiefen, noch befriedigender macht.



F: Was sind Ihre 3 Lieblingssongs/-alben aller Zeiten?

A: Das ist für mich eine unmögliche Frage, deshalb nenne ich die ersten drei Alben, die mir in den Sinn kommen:

Led Zeppelin - III (obwohl ich eigentlich ihre gesamte Diskografie meine)

Pink Floyd - Animals

Gojira - From Mars to Sirius


F: Welchen Song/Welches Album hören Sie gerade in Dauerschleife?


A: Derzeit wechsle ich zwischen „Remnants“ – einer Veröffentlichung von 2011 der griechischen Crust/Hardcore-Band Sarabante – und „Close“ – der Veröffentlichung von 2022 der italienischen Doom-Metal-Band Messa. Diese beiden gehören definitiv zu meiner täglichen Nachmittagsroutine!


F: Welchen Gegenstand würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?


A: Definitiv meine Gitarre(n)! Ich weiß, nicht besonders praktisch fürs Überleben, aber sie würden mir in der Einsamkeit auf jeden Fall helfen, bei Verstand zu bleiben.